Heike Trojnar

Heike Trojnar, Jahrgang 1964, hat viele Jahre in der Krankenpflege gearbeitet, bevor sie in die Sozialarbeit, in die Betreuung mit psychisch kranken Menschen, wechselte.
Nebenberuflich ist Schreiben für sie eine Leidenschaft. Nachdem der Ordner mit Lyrik gefüllt war, wandte sie sich dem Journalismus zu und war eine Zeit lang freie Mitarbeiterin im Redaktionsteam der Stuttgarter Straßenzeitung. Dazu lernte sie Theorie und Praxis des Journalismus und der Öffentlichkeitsarbeit in einem Studium in der evangelischen Publizistik. Sie startete als Redaktionsmitglied in einem neuen Projekt, einem Magazin in der Behindertenhilfe in Esslingen, das sie zehn Jahre lang mit Artikeln, Kurzgeschichten und Lyrik bereicherte.
Seit dem Jahr 2008 widmet sie sich dem Schreiben von Romanen mit sozialen Themen.
Erst als der Pick-up in Lashkar Gah abrupt stehen bleibt, wacht sie auf. Sie sieht zwei schwerbewaffnete amerikanische Soldaten auf sie zumarschieren. Farid kurbelt die Fensterscheiben gegen zähen Widerstand herauf. Jetzt erst sieht Zahra einen ockerfarben getarnten Leopard-2-Panzer, dessen Zielfernrohr auf sie gerichtet ist. „Who are you and where do you want to go?“, fragt ein Soldat mit militärischer Strenge. Farid krächzt: „Kabul, Kabul!“
Aus: Es bleibt nur noch die Flucht

Warum ich Schriftstellerin geworden bin

Schon früher hatte ich gerne Geschichten erzählt. So erinnere ich mich an einen Deutschunterricht in der Schule:

Wir sollten einen eigenen Text lesen. Also begann ich mit meiner gruseligen Geschichte, die jedoch über das Zeitlimit hinausging, das uns im Unterricht zur Verfügung stand. Obwohl es im Klassenraum selten so still war, durfte ich die schaurige Mär nicht bis zum Ende lesen. Dies wollten aber drei Klassenkameradinnen. Sie schlugen daher vor, dass wir uns abends auf einem hölzernen Hochsitz auf einem Spielplatz treffen.

Veröffentlichungen

Es bleibt nur noch die Flucht

Mehr über
Es bleibt nur noch die Flucht
0